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DLRG-Bezirk erhält Einsatzfahrzeuge vom Autohaus Rastsetter
Der Rettungskräfte des DLRG-Bezirkes Ortenau benötigen für ihre ehrenamtlich Tätigkeit nicht nur Boote und wassertaugliche Gerätschaften, sondern auch Fahrzeuge um schnellstmöglich auch in unwegsamen Gelände zum Einsatzort gelangen zu können. Gerade in der Wasserrettung ist jede Sekunde kostbar und kann darüber entscheiden, ob Personen lebend gerettet oder nur noch tot geborgen werden können. Ein Großteil des Fuhrparks des DLRG-Bezirkes der Ortenau ist total veraltet und mit Fahrzeugen ausgestattet, die die 200.000 Kilometergrenze weit überschritten haben. Spätestens beim nächsten TÜV-Termin werden einige Fahrzeuge außer Dienst gestellt und in die Schrottpresse wandern müssen. Vom Land Baden-Württemberg seit Jahren zugesagte Fördermittel für Neubeschaffungen stehen aus. Deren Summe beträgt allein im Ortenaukreis rund 400.000 Euro. Spendengelder und die Mitgliedsbeiträge der ehrenamtlichen DLRG-Mitglieder reichen für solche Neubeschaffungen bei weitem nicht aus.

Um so erfreuter zeigte sich jetzt der DLRG-Bezirks-Einsatzleiter Fred Hugle, der vom Autohaus Rastetter in Rheinstetten/Mörsch und Nissan Deutschland die Zusage erhielt die DLRG in der Ortenau mit Fahrzeugen und Material logistisch zu unterstützen. Dankbar nahm Fred Hugle einen allradgetriebenen Nissan Qashqai 2 und einen Notfallrucksack von den beiden Geschäftsführern des Autohauses Andreas und Reimund Rastetter entgegen.
Solche geländetauglichen allradgetriebene Fahrzeuge sind für den Rettungseinsatz ideal. Sie gewährleisten auch ein Fortkommen in schwierigem Gelände, wie es gerade an Uferflächen oft vorzufinden ist. Im rund 1000 Euro teuren Notfallrucksack befinden sich alle Utensilien die die Rettungskräfte und DLRG-Sanitäter für die Erstmaßnahmen nach der Wasserrettung benötigen.
Fred Hugle bedankte sich bei der Geschäftsführung der Firma Rastetter für die großzügige Unterstützung , die jetzt zumindest die größten Lücken im Fahrzeugpark der DLRG Ortenau schließt . Gleichzeitig hoffte er auf die noch ausstehenden Landesmittel oder geeignete, gebrauchte Ersatzfahrzeuge des Landes, um eine effektive Wasserrettung im Ortenaukreis weiterhin aufrecht erhalten zu können.







