Home | Kontakt | Impressum Login Autohaus Rastetter Mitsubishi Kia Motors Nissan Peugeot Ford

Aktuelles und Neuigkeiten von Autohaus Rastetter und den Marken Nissan, Mitsubishi, Kia und Peugeot

Einer wie keiner: Nissan Juke


Nicht alltäglich
Das Design des Juke ist sicher alles andere als alltäglich und lädt zum näheren Hinschauen ein. Dabei stellt sich zwangsläufig die Frage: In was für ein Segment gehört der Juke eigentlich? Unten SUV, oben Sportcoupé – so beschreibt Nissan die ungewöhnliche Mixtur des Crossover-Modells. Der 4,14 Meter lange Juke orientiert sich weniger an der Kompaktklasse als vielmehr an Kleinwagen und ist unterhalb des Qashqai positioniert. Direkte Konkurrenten sind dennoch schwer auszumachen.
Große Räder, abfallende Dachlinie
Die großen Räder, die markanten Radhäuser sowie die erhöhte Sitzposition des Juke sind ganz klare SUV-Elemente. In der Topmotorisierung ist zudem ein Allradantrieb erhältlich. Die hohe Gürtellinie, das stark nach hinten abfallende Dach und die seitliche Fenstergrafik erinnern hingegen eher an einen Sportwagen. Vorne gibt es geteilte Lichteinheiten mit schlitzförmigen Gehäusen auf der Motorhaube für Positionslichter und Blinker. Darunter sind die runden Hauptscheinwerfer platziert. Sehr eigenständig wirkt das muskulöse Hinterteil mit L-förmigen Rückleuchten.
Farbig lackierte Mittelkonsole
Neben der durchaus spacig anmutenden Außenhaut haben die Designer auch den Innenraum des Juke individuell gestaltet. So gibt es eine Mittelkonsole, deren Form dem Tank eines Motorrads nachempfunden und die, ebenso wie ein Teil der Türverkleidungen, in einem hochglänzenden Finish gehalten ist – wahlweise in Metallic-Grau oder Metallic-Rot. Die Armaturentafel wirkt etwas verspielt. Nach dem ein oder anderen Schalter muss man etwas suchen, beispielsweise nach dem Verstellknopf für die elektrischen Außenspiegel.
Hinten nicht allzu viel Platz
Die Sitze für Fahrer und Beifahrer bieten guten Seitenhalt, hinten geht es dafür etwas beengt zu. Im Fond sind sowohl Bein- als auch Kopffreiheit nur für kleine Personen ausreichend. Das Gepäckraumvolumen liegt mit 251 Liter auch im Kleinwagenbereich eher im hinteren Drittel. Bei umgelegten Rücksitzlehnen wächst der Stauraum bei ebenem Ladeboden auf bis zu 830 Liter an.
Flott unterwegs dank 190 PS
Antriebsseitig bietet Nissan für den Juke zunächst drei Motorisierungen an. Rund 70 Prozent der Käufer werden sich voraussichtlich für den 117 PS starken 1,6-Liter-Benziner entscheiden. Richtig viel Power bietet hingegen das Spitzenaggregat: Der 1.6 DIG-T leistet immerhin 190 PS, was eher an Sportflitzer à la Opel Corsa OPC oder Mini Cooper S erinnert. Ganz so dynamisch ist man mit dem topmotorisierten Nissan Juke zwar nicht unterwegs, in puncto Durchzugskraft und Agilität überzeugt der Vierzylinder mit Benzindirekteinspritzung und Turbolader jedoch allemal. Erfreulich sind zudem die Laufruhe und die gute Dämmung. Den Sprint von null auf Tempo 100 bewältigt der Fronttriebler mit Sechsgang-Schaltgetriebe in exakt acht Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist bei 215 km/h erreicht. Ein 110 PS starker Turbodiesel ergänzt die Antriebspalette. Der 1.5 dCi nagelt zwar etwas, erzeugt aber bis zu 240 Newtonmeter Drehmoment und sorgt damit für ordentlichen Vortrieb. Als Normverbrauch für den Selbstzünder nennt Nissan 5,1 Liter, das entspricht einem CO2-Ausstoß von 134 Gramm je Kilometer.
Kompromiss aus Komfort und Sportlichkeit
Der Juke liegt gut auf der Straße, die Fahrwerksabstimmung bietet einen gelungenen Kompromiss aus Komfort und Sportlichkeit. Über das optionale „Dynamic Control System“ kann der Fahrer einige fahrdynamische Parameter verändern und zwischen den Programmen Normal, Sport sowie Eco wählen. Im „Sport“-Modus sprechen Gaspedal und Lenkung direkter an. Im „Eco“-Programm wird die Klimaanlage entlastet und somit der Verbrauch minimiert. In das Dynamic Control System ist zudem der Bordcomputer integriert, der zurückliegende Tagesverbräuche speichert und einen Anreiz zu sparsamer Fahrweise bieten soll. Das Kontroll-Terminal liefert aufgrund der niedrigen Position in der Mittelkonsole und der vielen Einstellmöglichkeiten aber auch einiges an Ablenkungspotenzial während der Fahrt.
Immer mit Klima und Radio
Wie bei den Japanern üblich, überzeugt der Juke bereits in der Basisversion Visia durch eine umfangreiche Serienausstattung. Sechs Airbags, rundum elektrische Fensterheber, eine Klimaanlage sowie ein CD-Radio sind immer mit an Bord. In der mittleren Ausstattungslinie Acenta gibt es zusätzlich Leichtmetallräder, eine Klimaautomatik, Nebelscheinwerfer, einen Tempomat und eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung fürs Handy. Nahezu Vollausstattung bietet der Juke Tekna, der auch über ein Navigationssystem, eine Rückfahrkamera und ein schlüsselloses Zugangssystem verfügt. Lediglich für Ledersitze und Metalliclackierung fallen beim Tekna Extrakosten an.
Einstieg für unter 17.000 Euro
Der Einstiegspreis beträgt 16.990 Euro für den kleinen Benziner, der günstigste Diesel kostet 1.900 Euro mehr. Der Juke 1.6 DIG-T ist mit Frontantrieb und Schaltgetriebe ab 21.190 Euro zu haben. Alternativ gibt es die Topversion auch mit Allradsystem und stufenlosem CVT-Getriebe.

Quelle: Auto-News
zurück zur Übersicht

 
Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist. Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren (§ 2 Nrn. 5, 6, 6a Pkw-EnVKV in der jeweils geltenden Fassung) ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.