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Spritziger Dreizylinder im Nissan Micra

Abgeschnürt? Nicht beim Nissan Micra, dessen 1,2-Liter-Triple mit dem Vorurteil aufräumt, Dreizylinder seien ärmlich. Befriedigende Laufkultur, spritziges Ansprechen, ordentlicher Durchzug. Neugierig? Dann Details: Versetzt platzierte Gewichte auf der Schwungscheibe verringern Leerlaufvibrationen, Kolbenringe mit Karbonüberzug sowie eine Ölpumpe mit variablem Hub Reibung. Vom etwas hakeligen Fünfganggetriebe passend übersetzt, saust der Eintonner Nissan Micra zügig los, wirkt kräftiger, als seine 110 Newtonmeter vermuten lassen. Und er trinkt trotz des Verzichts auf Start-Stopp maßvoll: Im Schnitt sind es 6,4 L/100 km.
Fazit: Die Zeit der Dreizylinder-Rabauken ist vorbei - zumindest wenn es nach dem Nissan Micra geht. Sein 1,2-Liter gefällt mit einer vergleichsweise ordentlichen Laufkultur und einem subjektiv kräftigen Antritt. Kräftiger jedenfalls, als es die reinen Fahrleistungen und sein maximales Drehmoment von 110 Newtonmetern nahelegen. Vor allem in der Stadt und auf der Landstraße überzeugt er mit spontanem Ansprechen, treibt den Eintonner flott an. Das Fünfganggetriebe ist etwas hakelig, Start-Stopp nicht im Programm. Auch ohne besondere Tricks realisiert der Nissan Micra einen günstigen Minimalverbrauch von 4,7 L/100 km.
Quelle: auto-motor-sport







