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Kia Sportage mit Basisdiesel: Da fällt der Einstieg leicht

Neue Kunden will Kia schon seit geraumer Zeit nicht mehr allein über den Preis gewinnen. Vielmehr versuchen die Koreaner mittlerweile, über hohe Qualität und ansprechendes Design zu punkten. Das gelingt ihnen seit Sommer 2010 mit dem aktuellen Sportage recht gut. Ein neuer Basisdiesel soll den Einstieg in das 4,44 Meter lange Kompakt-SUV jetzt noch attraktiver gestalten.
Überraschend agil
Der im deutschen Forschungs- und Entwicklungszentrum in Rüsselsheim konzipierte Turbodiesel mit Common-Rail-Direkteinspritzung erzeugt aus 1,7 Liter Hubraum 115 PS und 260 Newtonmeter. Bei diesen Daten sind die Erwartungen des Testers zunächst einmal nicht allzu hoch. Umso überraschter sind wir, dass das Vierzylinder-Aggregat in der Praxis für guten Durchzug sorgt und den dynamisch gezeichneten Fünftürer agil über den Asphalt bewegt. Der Sportage 1.7 CRDi wird ausschließlich mit Frontantrieb angeboten, das tadellos arbeitende Start-Stopp-System ISG gibt es für 300 Euro extra.
Er braucht knapp sieben Liter
Den Normverbrauch von günstigen 5,2 Liter – das entspricht einem CO2-Ausstoß von 135 Gramm je Kilometer – konnten wir nicht realisieren. Werte zwischen sechseinhalb und sieben Liter sind jedoch machbar, wobei in unserem Fall allein die optionalen 18-Zoll-Räder einen Mehrverbrauch von etwa 0,2 Liter verursacht haben.
(mn)
Fazit:
Für nur 115 PS unter Haube hat uns der neue Kia Sportage 1.7 CRDi positiv überrascht. Wir hatten einen eher schwachbrüstigen Einstiegsdiesel für das schicke Kompakt-SUV erwartet. Doch das 1,7-Liter-Aggregat bietet stets genügend Durchzugskraft.
Quelle: AutoNews







